Änderung der Erbbauzinssätze


Änderung der Erbbauzinssätze

Die Stadt vergibt Erbbaurechte an Wohngrundstücken sowie für Wohnfolgeeinrichtungen grundsätzlich für 75 Jahre, an allen anderen Grundstücken - insbesondere Gewerbegrundstücken - für 60 Jahre. Der Erbbauberechtigte kann dabei wählen zwischen einem Einmalentgelt (75 Prozent des Bodenwertes) oder einem laufenden Erbbauzins. 

Vor dem Hintergrund des niedrigen aktuellen Zinsniveaus hat der LIG im Februar 2017 mit Zustimmung der Kommission für Bodenordnung die bei Neuabschluss von Erbbaurechtsverträgen zu zahlenden Erbbauzinssätze abgesenkt. Der laufende Erbbauzins für eine Wohnnutzung beträgt nunmehr 2,1 Prozent des Bodenwertes per annum und für eine gewerbliche Nutzung 2,3 Prozent des Bodenwertes per annum. Der Barwert der Erbbauzinszahlungen über den gesamten Vertragszeitraum entspricht den Einmalentgelten unter Berücksichtigung des derzeitigen Zinsniveaus. Die Regelungen zum Einmalentgelt bleiben unverändert.

Ein Erbbaurecht kann vorzeitig abgelöst oder am Ende der Laufzeit verlängert werden. Bei der Verlängerung des Vertrages bleibt die im ursprünglichen Erbbaurechtsvertrag vereinbarte Entschädigung für die Baulichkeiten bei Ablauf des Erbbaurechts unberührt.