Ausschreibung / Gebotsverfahren

Bei Flächen für den Geschosswohnungsbau gilt das Ausschreibungsverfahren nach Konzeptqualität.

Ausschreibung / Gebotsverfahren


Bei Ausschreibungsverfahren nach Konzeptqualität gilt: Das Konzept ist wichtiger als der Preis! Mit dieser Grundsatzentscheidung hat der Senat die zuständigen Behörden angewiesen, städtische Grundstücke für den Geschosswohnungsbau nur über Ausschreibungen nach Konzeptqualität zu veräußern. Das Konzept macht hierbei 70 Prozent, der Preis 30 Prozent der Gesamtbewertung des Angebots aus. Bei der Vorlage gleichwertiger Konzepte gibt das höhere Preisgebot den Ausschlag für die Grundstücksvergabe.

Das Verfahren und die Vorgaben einer Ausschreibung werden anhand der konkreten Fläche, des geltenden Baurechts, des städtebaulichen Kontextes und der lagebedingten Möglichkeiten vorab von den zuständigen Behörden und dem jeweiligen Bezirksamt definiert. Die vom Bieter zu erfüllenden konzeptionellen Vorgaben werden in der Ausschreibung konkret mit Schwerpunkten benannt. Die Konzeptqualität eines Gebots – und somit die Chance für den Vertragsabschluss – wird durch wohnungs- und sozialpolitische, energetische und städtebauliche Kriterien bestimmt.