Vernetztes Arbeiten - Interview

Vernetztes Arbeiten beginnt bei den Führungskräften, die diese Haltung des sich Austauschens über die Abteilungsgrenzen hinweg vorleben. Wir haben sie gefragt:

Vernetztes Arbeiten - Interview

 

Was verstehen Sie unter "Vernetztes Arbeiten" und welchen Stellenwert nimmt der Aspekt in Ihrer Abteilung ein?

 

Leif-Georg Albers (Abteilungsleiter Steuerung & Service, Personalleiter): vergrößern Leif-Georg Albers (Bild: Eva Häberle)

Zu vernetztem Arbeiten gehören für mich ein Denken über den Tellerrand hinaus, interdis-ziplinäre Teams, dass sich niemand als Insel versteht, alle ihr Wissen teilen, miteinander kommunizieren und es hierachiearme Arbeits-weisen gibt. Die Bildung von Teams, z.B. in Form einer Task-Force, die die Entscheidungsprozesse übergreifend und kooperativ versteht und lageabhängig schnell, kompetent und umfassend reagiert, erfährt im LIG einen immer höheren Wert. Wie bereits beschrieben, ist vernetztes Arbeiten der Kern des Erfolgs für meine Abteilung, aber auch für den LIG als Gesamtorganisation.

 

Jochen Möller (Abteilungsleiter Vertrieb): vergrößern Jochen Möller (Bild: Eva Häberle)

Ich verstehe darunter, dass man unabhängig von den Linien, die im Organigramm die Kästchen umrahmen, mit den Leuten kommuniziert und zusammenarbeitet, die den „Weg zum Tor“ verkürzen können.  

 

 

 

 

Steffi Keller (Abteilungsleiterin Bestandsmanagement): vergrößern Steffi Keller (Bild: Eva Häberle)

Für mich steht vernetztes Arbeiten für Teamwork, besonders über die Grenzen der formellen Aufbauorganisation hinweg. Jeder kann das einbringen, was für die Erledigung der jeweiligen Aufgabe erforderlich ist. Dazu braucht es neben der Kenntnis des Anderen und seiner Kompetenzen sowie der Fähigkeit und dem Willen zu einer aufgeschlossenen Kommunikation auch Vertrauen, auf diesen zuzugehen und mit ihm gemeinsam auf den Erfolg zuzusteuern bzw. ihn zu unterstützen. Im Bestandsmanagement ist Wissenstransfer zudem eminent wichtig. 

 

Arne Kuchenbecker (Abteilungsleiter Flächen- und Portfoliomanagement): vergrößern Arne Kuchenbecker (Bild: Eva Häberle)

Ich bin davon überzeugt, dass wir im LIG, in dem wir seit langer Zeit abteilungsübergreifende Prozesse leben, nur gemeinsam Erfolg haben können. Dafür ist es notwendig, dass sich alle als Teil des Ganzen verstehen und die Ergebnisse als Gemeinschaftsprodukt verstanden werden. Um das zu erreichen, ist viel Kommunikation und die Bereitschaft aller notwendig, sich auch auf den Standpunkt anderer Abteilungen einzulassen und diesen in die eigenen Überlegungen miteinzubeziehen. Das alles entsteht nicht von alleine. Es beginnt bei den Führungskräften, die diese Haltung des sich Austauschens über die Abteilungsgrenzen hinweg vorleben und dann von allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern immer wieder einfordern. Voraussetzung dabei ist in jedem Fall eine wohlwollende Grundhaltung gegenüber der Kollegin oder dem Kollegen. Darauf aufbauend lassen sich konstruktive, auf den Austausch angelegte Arbeitsbeziehungen leben. Darüber sind wir innerhalb der Abteilung und abteilungsübergreifend immer wieder im Gespräch miteinander.